Die Forderung nach höheren AHV-Renten hat einen grossen Rückhalt in der Bevölkerung. Dies zeigt die breite Unterstützung der AHVplus-Initiative, insbesondere das sich abzeichnende Ja in der lateinischen Schweiz. Die AHV wurde viele Jahre schlecht geredet. Die Volksinitiative AHVplus war die erste Etappe auf dem Weg zu besseren AHV-Renten.

Den AHVplus-Gegnern ist es zwar mit ihrer Angstkampagne noch einmal gelungen, Unsicherheit zu schüren und Zweifel an der Finanzierbarkeit der 10-Prozent-Erhöhung zu streuen. Dabei machten sie nicht nur die AHV schlecht, sondern spielten auch in unverantwortlicher Weise die Alten gegen die Jungen aus.

Doch die Pensionskassenrenten stehen wegen den historisch tiefen Zinsen unter einem noch nie dagewesenen Druck. Dazu kommen stark steigende Lebenshaltungskosten – namentlich wegen den massiven Erhöhungen der Krankenkassenprämien. Zur Sicherung Altersrenten hat die AHV ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis.

Diese Tatsachen müssen klar in die Beratung der „Altersvorsorge 2020“ einfliessen. Die Rentenverschlechterungen bei den Pensionskassen müssen zwingend ausgeglichen, die Kaufkraftverluste müssen berücksichtigt werden. Der Ständerat hat in der Erstberatung von „Altersvorsorge 2020“ den Weg vorgezeichnet.

Die „Allianz für eine starke AHV“ wird die Beratungen der „Altersvorsorge 2020“ eng begleiten und sich mit Vehemenz für die Erhaltung des Rentenniveaus über eine Erhöhung der AHV-Renten einsetzen. Die Erhöhung des Rentenalters und weitere Verschlechterungen werden wir bekämpfen.

 

Auskünfte:

  • Paul Rechsteiner, SGB-Präsident und SP-Ständerat St. Gallen, 079 277 61 31
  • Doris Bianchi, Geschäftsführende Sekretärin SGB, 076 564 67 67
  • Vania Alleva, Präsidentin Unia, 079 620 11 14
  • Giorgio Tuti, Präsident SEV, 079 221 45 64
  • Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin VPOD, 079 391 79 15
  • Patrizia Mordini, GL-Mitglied Syndicom, 078 788 15 73
  • Adrian Wüthrich, Präsident Travail.Suisse, 079 287 04 93